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Die Veröffentlichung von ChatGPT schürt bei vielen Menschen Ängste um ihren Arbeitsplatz. Diese Bedenken sind angesichts der Leistung aktueller KI-Anwendungen nachvollziehbar, aber nicht nötig. Die Arbeit wird in wenigen Jahren ohne KI kaum zu bewältigen sein. Damit die Menschen in den Unternehmen ihre Vorbehalte verlieren, empfiehlt Sridhar Iyengar, Managing Director von Zoho Europe, vor allem eines: Kommunikation. Zudem hat er vier Punkte aufgeführt, die es zu beachten gilt.

Gerade erst haben Angestellte die Pandemie hinter sich, die weltweit für große Angst vor dem Job-Verlust sorgte, schon sehen sie sich mit den nächsten Schrecken konfrontiert: Automatisierung und künstliche Intelligenz sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch und schicken sich an, die Arbeitswelt zu revolutionieren. Während diese Technologien die Customer Experience schon heute positiv beeinflussen, haben sie jedoch auch das Potenzial, Arbeitnehmende zu verunsichern und damit die Employee Experience zu torpedieren. Mit ein paar Schritten können Bedenken eingefangen werden.

Erster Schritt: Technologie als Chance bewerben

Kommunikation ist und bleibt das wichtigste Mittel, um den Mitarbeitenden die Angst vor Automatisierung und künstlicher Intelligenz zu nehmen. Daher sollten Unternehmen immer wieder betonen, dass diese Technologien nicht dazu dienen, Menschen zu ersetzen, sondern sie zu unterstützen. Sie übernimmt in der Regel redundante Arbeiten, um Angestellten mehr Freiräume für wertschöpfende Aufgaben zu schaffen. Auf diese Weise erhöht sich die Leistung und dadurch auch die Bedeutung menschlicher Arbeit.

Empathie, Flexibilität und Kreativität sind Eigenschaften, die Algorithmen schlicht nicht ersetzen können.

Sridhar Iyengar

Zweiter Schritt: Upskilling fördern

Automatisierung ist schön und gut, aber nur dann, wenn die Mitarbeitenden auch etwas mit der so geschaffenen Zeit anfangen können. Unternehmen sollten daher in Schulung ihrer Angestellten investieren. Einerseits müssen diese lernen, mit den neuen Technologien in ihrem Arbeitsbereich sicher umzugehen. Andererseits sollten Unternehmen ihre Mitarbeitenden – je nach persönlichen Talenten und Interessen – dahingehend fördern, die eigene Organisation bestmöglich voranzubringen.

Dritter Schritt: Menschlichkeit bewahren

Gerade im Kundenkontakt sind menschliche Attribute Gold wert. Chatbots können nach heutigem Stand der Technik den Turing-Test vielleicht bestehen, sodass das Gegenüber die maschinell erstellten Text-Antworten nicht von denen einer Person unterscheiden kann – aber das macht sie noch nicht zu Menschen. Empathie, Flexibilität und Kreativität sind Eigenschaften, die Algorithmen schlicht nicht ersetzen können. Ab einem gewissen Punkt ist daher menschliches Eingreifen im Kundenkontakt unumgänglich, denn gerade sehr spezifische Anfragen oder individuelle Probleme können Bots – Stand heute – noch nicht lösen. Für Unternehmen lohnt es sich daher, diese Fähigkeiten ihrer Angestellten zu fördern. Weiterbildungen für die Optimierung von Social Skills und Trainings in Konfliktmanagement sowie Kommunikation wirken wahre Wunder.

Vierter Schritt: Neue Jobs schaffen

Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine wird sich in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Die engere Verzahnung führt nicht nur dazu, dass bisherige Berufe einem stetigen Wandel unterliegen, auch gänzlich neue Jobs werden entstehen. Unternehmen sollten die Gelegenheit daher beim Schopf ergreifen und sich bereits jetzt mit der Frage befassen, welche neuen Stellen künftig zu schaffen sind und wie ihre Belegschaft entsprechend auszubauen ist.

„Vor neuen Technologien muss niemand Angst haben“, beruhigt Sridhar Iyengar, Geschäftsführer von Zoho Europe. „Natürlich hat die rasante Entwicklung in Sachen Automatisierung und künstlicher Intelligenz das Potenzial, gewisse Arbeiten zu übernehmen. Allerdings eröffnen sie den Menschen, die sie bis dato innehaben, auch neue Möglichkeiten, den eigenen Horizont zu erweitern und sich anderen, sinnstiftenden Aufgaben zu widmen. Unternehmen tun gut daran, durch Technologien eingesparte Ressourcen in die Aus- und Weiterbildung ihrer Angestellten zu stecken – dann profitieren alle Seiten davon.“

Wie sieht der PR-Berater der Zukunft aus? Vielleicht erst einmal eine kurze Einführung in das, was ein PR-Berater so macht: Er kümmert sich leidenschaftlich um die Kommunikationsarbeit seiner Kunden.

Dieses Feld ist so groß, dass viele Unternehmen diese Arbeit Agenturen überlassen um sich selbst auf das Tagesgeschäft konzentrieren zu können. Öffentlichkeitsarbeit ist unter anderem, beharrlich ein Produkt oder eine Dienstleistung oder ein Unternehmen so medial einzubinden, dass die Menschen dort draußen ein bestimmtes Bild vermittelt bekommen. Um dieses Bild an die Menschen zu transportieren, stehen den Unternehmen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Unter anderem eben auch Medien, Veranstaltungen und Messen.

Eines der täglichen Aufgabengebiete heißt, Kontakte zu Journalisten herzustellen und ein Unternehmen dort zu pitchen, sodass der Journalist darüber berichtet. Dazu braucht der PR-Berater ein Thema – und zwar eines, dass diesen Journalisten interessiert. Das bedeutet auch, dass er erst einmal ein Thema haben muss, dass zu diesem Journalisten passt. Schließlich ruft er nicht wahllos in Redaktionen an, sondern versucht seine Idee so zu pitchen, dass der Journalist direkt drauf anspringt.

Journalisten haben nämlich – wenn sie überhaupt erreichbar sind – fast keine Zeit, sie sind immer auch zeitkritisch bis zum nächsten Redaktionsschluss unterwegs. Außerdem ist in den meisten Verlagen Anzeigen und Redaktion streng getrennt – das hat auch rechtliche Gründe. Daher führt kein Weg am Thema vorbei. Agenturen sind dann erfolgreich, wenn Zitate oder Themen so gesetzt sind, dass der Agenturkunde damit wie gewünscht in der Öffentlichkeit auftritt.

Wie sieht nun also der Beruf des PR-Beraters der Zukunft aus?

  • Er ist ein „Geschichtenerzähler“: Damit meinen wir natürlich keine Märchen. Jedoch ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Gehirn in Bildern denkt. Das wird im Marketing bereits seit langem eingesetzt. Etwas zu erklären funktioniert mit Metaphern und greifbaren Beispielen deutlich besser als wenn diese fehlen.
  • Er wird datengetrieben: Zunehmend sind Daten wichtig um eine Geschichte zu erzählen. Denn mit je mehr Daten eine Geschichte „gefüttert“ ist, umso relevanter wird sie in den Redaktionen.
  • Er ist ein Netzwerker: Starke und belastbare Kontakte und Netzwerke bieten Wissen. Dieses Wissen braucht der PR-Berater, um seine Ideen und „Geschichten“ an Menschen vermitteln zu können. Dabei gilt die Regel: Geben ist seliger denn nehmen.
  • Er ist ein Organisierer: Um den Überblick zu behalten über das vielfältige Aufgabengebiet ist es von Vorteil, Strukturen zu schaffen, die es ihm erlauben, schnell zwischen Aufgaben switchen zu können. Denn sehr oft kommt es vor, dass eine Aufgabe dazwischengeschoben werden muss, die so vorher nicht auf dem Schirm war. Vielfach kommt auch die Organisation von Events in seinem Beruf vor.
  • Er ist ein Teamplayer: Spätestens ab dem Senior-Level hat der PR-Berater sein eigenes Team, dass er führt. Als Junior ist er meistens ein Teil dieses Teams. Dieses Team steht hinter ihm, um ihm bei den vielfältigen Aufgaben zu helfen. Das können Data Science Spezialisten sein, Recherche Teams oder Redakteure, die Fachtexte aufbereiten. Der PR-Berater ist die Schnittstelle all dieser Menschen zum Kunden und das „Sprachrohr“ des Teams.

Wenn Du nun Lust hast auf eine Tätigkeit, bei der Dich ein Team stützt und die bei den Berufen der Zukunft ganz vorne steht, dann schau Dir das hier mal an.

Es gab eine Zeit, in der hieß es „Irgendwas mit Medien“ und es klang nach: Ich weiß halt nichts besseres. Aktuell kann der Rat lauten, „Irgendwas mit Medien“ zu machen. Der Grund dafür ist einfach: Medien schaffen Beziehungen. Und Beziehungen funktionieren Mensch zu Mensch.

In der Arbeitswelt der Zukunft wird es auf diese Beziehungen ankommen. Sie sollten belastbar sein und einem die Möglichkeit bieten, sein Wissen zu erweitern. Um zu starten, bietet sich ein Traineeship PR- und Marketing an. Das kann Dein Start in die Medienwelt sein.
Du lernst, zu recherchieren, kreative Ideen zu entwickeln, umzusetzen und zu pitchen. Du wirst Deine eigenen Beiträge verfassen und Dein Netzwerk aufbauen. Dafür brauchst Du natürlich Ideen und die Fähigkeit, diese auch zu kommunizieren. Du bist immer Teil eines Teams, daher ist es wichtig, zu wissen, wie Du andere von Deinen Ideen überzeugst bzw. andere Ideen zuzulassen, wenn diese besser als Deine sind.
Du arbeitest in der Regel in Agenturen oder Unternehmen. Bei guten Unternehmen und Agenturen bekommst Du einen Buddy an die Hand, der dich nicht nur einarbeitet, sondern langfristig begleitet. Diese Agenturen und Unternehmen sind auf wachsende Hierarchien ausgelegt und planen langfristig. Sie wollen, dass Du bleibst und Dich weiterentwickelst.

Das kannst Du lernen

Du kannst lernen, wie Recherche funktioniert, komplexe Themen und Märkte analysiert werden und Trends so aufbereitet werden, dass Schlussfolgerungen gezogen werden können.

In einer guten Agentur wirst Du eng mit der Kreation zusammenarbeiten und unterschiedliche Arten von Content erstellen: Blogbeiträge, Fachartikel aber auch Rich-Media-Inhalte in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Content-Profis. Auch die Kreation als solche, also die Entwicklung von Ideen, wirst Du lernen. Wie also aus ein paar Gedanken eine Kampagne wird.

Absolut essentiell ist das Netzwerken, der Aufbau und die Pflege von Beziehungen. Auch das wirst Du lernen. Last but not least wirst Du lernen, wie man den Erfolg einer Kampagne misst.

Wenn Du nun Lust hast auf „Irgendwas mit Medien“, schau Dir einfach mal das hier an.

Die Arbeit der Zukunft erlebt eine stetig wachsende Prägung durch Technologie und Automatisierung. Insbesondere die Künstliche Intelligenz (KI) gilt als einer der aufstrebenden Bereiche, der bereits heute zahlreiche Aspekte unseres täglichen Lebens durchdringt. Diese fortschreitende Entwicklung hat in den vergangenen Jahren zu einer kontinuierlichen Zunahme von Berufen geführt, die auf KI basieren. Von Data Scientists über KI-Entwickler bis hin zu Machine Learning Engineers existiert eine breite Palette von Rollen, die sich mit der Entwicklung und Implementierung von KI-Technologien auseinandersetzen.

Die Frage, die sich dabei aufdrängt, lautet: Wie viel Zukunftspotenzial steckt tatsächlich in diesen Berufen? Handelt es sich lediglich um einen vorübergehenden Hype, oder haben sie das Potential, langfristig relevant zu bleiben?

Bevor wir näher auf das Zukunftspotenzial und die Auswirkungen von KI-Berufen auf den Arbeitsmarkt eingehen, werfen wir einen Blick auf die Definition von KI-Berufen. Als KI-Berufe werden Tätigkeiten bezeichnet, die sich mit der Entwicklung, Implementierung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz befassen. In der Regel erfordern diese Berufe ein tiefes Verständnis für Algorithmen, maschinelles Lernen und Datenanalyse. Einige aktuelle Beispiele für KI-Berufe sind:

  1. KI-Entwickler:innen:
    Hier passiert das Herzstück von künstlicher Intelligenz: Es sind immernoch Menschen, Fachleute, die KI-Modelle und Algorithmen entwickeln. Ihre Aufgabe ist es außerdem, KI-Lösungen zu implementieren und zu optimieren.  
  2. Datenwissenschaftler:innen:
    Ohne Daten und das „Auftreiben“ großer Datenmengen funktionieren KI-Anwendungen nicht. Daten sind der „Treibstoff“ und Datenwissenschaftler:innen analysieren und interpretieren große Datenmengen, um Erkenntnisse zu gewinnen und KI-Modelle mit diesen Daten zu „füttern“. Teilweise generieren sie auch so genannte anynomisierte Testdaten. Dabei kommt es darauf an, dass diese Daten keinerlei Bias besitzen.  
  3. Ingenieur:innen für maschinelles Lernen:
    Expert:innen entwickeln und optimieren maschinelle Lernmodelle, die es Computern ermöglichen, aus Daten zu lernen und Vorhersagen zu treffen. Hierbei wird viel auch mit der Erkennung von Mustern gearbeitet. Das bedeutet, dass solche Modelle darauf trainiert werden können, wiederkehrende Reihenfolgen in Daten zu erkennen.
  4. KI-Ethiker:innen:
    Durch die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz entsteht auch die Notwendigkeit, sich mit ethischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Das Problem ist nämlich, dass sich Künstliche Intelligenz selbstständig verändert und auch die Entwickler:innen oft genug selbst nicht genau nachvollziehen können, was genau passiertist. Daher befassen sich KI-Ethiker:innen sich mit den ethischen Implikationen von KI und setzen sich für verantwortungsvolle KI-Entwicklung und -Anwendung ein. 
  5. Robotik-Ingenieur:innen:
    Robotik kombiniert KI mit physischen Systemen – auf diese Weise sind etwa Roboter in der Lage, Dinge zu sortieren, auch wenn diese in einem großen Durcheinander liegen. Somit entstehen Roboter, die intelligent sind und in verschiedenen Branchen eingesetzt werden können. 
  6. KI-Berater:innen:
    KI-Beratende unterstützen Unternehmen dabei, KI-Lösungen in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren und beraten sie bei strategischen Entscheidungen im Bereich Künstliche Intelligenz. 

Die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich Künstliche Intelligenz wird voraussichtlich weiterhin signifikant zunehmen.

Potenzial ungebrochen

Unternehmen unterschiedlicher Branchen erkennen das enorme Potenzial von KI und intensivieren ihre Investitionen in die Entwicklung und Implementierung von KI-Lösungen – und das unabhängig von der Branche. Eine Studie des World Economic Forums unterstreicht diese Entwicklung und prognostiziert, dass die Nachfrage nach KI-Spezialist:innen bis zum Jahr 2025 voraussichtlich um das Vierfache steigen wird.

Doch warum genau werden KI-Berufen so hohe Zukunftsaussichten zugeschrieben?

Technologischer Fortschritt:

Die Entwicklung von KI befindet sich noch in den Anfängen. Es besteht beträchtlicher Raum für Innovationen und Verbesserungen. KI-Experten haben die Gelegenheit, an der Spitze dieser technologischen Entwicklungen zu agieren und den Fortschritt maßgeblich zu beeinflussen.

Nachfrage nach Fachkräften:

Unternehmen aller Branchen erkennen die Vorteile von KI und sind bereit, in entsprechende Technologien und Talente zu investieren. Die Nachfrage nach Fachkräften im KI-Bereich wird voraussichtlich weiterhin hoch bleiben.

Vielfältige Anwendungsbereiche:

KI findet in zahlreichen Branchen Anwendung, sei es in der Gesundheitsversorgung, der Finanzbranche oder der Logistik. KI-Experten haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einer Vielzahl von Branchen und Projekten einzusetzen, was eine breite Palette von Karrieremöglichkeiten eröffnet.

Fortlaufende Entwicklung:

KI-Technologien entwickeln sich ständig weiter, und neue Methoden sowie Algorithmen werden kontinuierlich erforscht. KI-Berufe erfordern daher eine kontinuierliche Weiterbildung und bleiben stets herausfordernd und spannend.


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Ein Category Manager ist eine Art „Kapitän“ für eine bestimmte Produktkategorie in einem Unternehmen. Stell dir vor, du wärst der verantwortliche Planer hinter den angesagtesten Produkten, die – nur mal als Beispiel – junge Menschen begehren! Deine Mission besteht darin, diese Produkte so erfolgreich zu platzieren, dass sie wie warme Semmeln über den Ladentisch gehen.

Zu deinen Aufgaben gehört es, zu bestimmen, welche Trendprodukte in deine Kategorie fallen und wie sie am besten vermarktet werden. Du bist verantwortlich für die Verhandlung der besten Preise und Deals für deine Crew. Außerdem ist es deine Aufgabe, sicherzustellen, dass die Lagerbestände optimal gefüllt sind.

In deiner Rolle als Category-Manager bist du mitten im Geschehen. Du entwickelst innovative Marketingstrategien, die die Kunden beeindrucken. Die Gestaltung von angesagten Werbekampagnen und Beiträgen auf Plattformen wie Instagram, die die jüngere Generation ansprechen, ist Teil deines kreativen Schaffensprozesses.

Natürlich behältst du immer den Überblick über die neuesten Trends und analysierst objektiv, was gerade angesagt ist. Mit deinem Gespür für Stil und die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe verwandelst du deine Produktkategorie zur angesagtesten auf dem Markt.

Wenn du also Interesse daran hast, die Trends von morgen zu setzen, mit coolen Produkten zu jonglieren und dabei den maximalen Spaß zu haben, dann ist der Job als Category Manager genau das Richtige für dich! Als Teil eines Teams, das harmonisch zusammenarbeitet, bist du ein wichtiger Player.

Warum hat dieser Job Zukunft?

Der Category Manager ist ein zukunftsträchtiger Beruf aus verschiedenen Gründen:

  1. Lebendigkeit des Handels: Der Handel unterliegt ständigem Wandel, insbesondere aufgrund des Einflusses des E-Commerce und sich ändernder Verbrauchertrends. Category Manager sind entscheidend, um flexibel auf diese Veränderungen zu reagieren, neue Produkte zu lancieren und das Sortiment den sich wandelnden Bedürfnissen anzupassen.
  2. Entscheidungsfindung auf Grundlage von Daten: Aufgrund des Fortschritts von Big Data und Analyse-Software spielen Category Manager eine wichtige Rolle bei der Analyse von Verkaufsdaten, Verbrauchertrends und Marktanalysen. Diese datenbasierte Entscheidungsfindung ist von großer Bedeutung, um erfolgreiche Strategien zu entwickeln und den Erfolg einer Produktkategorie zu maximieren.
  3. Maßgeschneiderte Produkte und Kundentreue: In der heutigen Zeit, in der maßgeschneiderte Produkte und Erlebnisse immer wichtiger werden, sind Category Manager gefragt, um das Angebot individuell auf die Bedürfnisse und Vorlieben der Kunden anzupassen. Durch gezieltes Marketing und ein passendes Angebot können sie die Kundentreue stärken und den Umsatz erhöhen.
  4. Verkauf über mehrere Kanäle: Wenn Produkte über verschiedene Verkaufskanäle wie stationäre Einzelhändler, Online-Shops oder soziale Medien angeboten werden, müssen die Produktkategorien systematisch koordiniert werden. Die Category Manager übernehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Strategien, die den Kunden einen nahtlosen Einkauf über mehrere Kanäle hinweg ermöglichen.
  5. Innovationstreiber: Category Manager treiben häufig die Einführung neuer Produkte und Innovationen voran. In einer sich ständig verändernden Welt ist es wichtig für Unternehmen, innovative Produkte erfolgreich auf den Markt zu bringen, um erfolgreich zu sein.

Category Manager mit ihren Fähigkeiten im Sortimentsmanagement, der Datenanalyse, des Marketings und der Innovationsförderung sind dazu gut positioniert, den Herausforderungen der Wirtschaftslandschaft zu begegnen. Ihr Beitrag zur Anpassung von Firmen an aktuelle Entwicklungen und ihre Fähigkeit, Produkte erfolgreich zu platzieren, machen sie zu einem wichtigen Bestandteil für den Erfolg im Einzelhandel.

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Zunächst sollten wir beschreiben, was in diesem Zusammenhang UX bedeutet. UX steht für User Experience. Damit ist die Schnittstelle zwischen dem Anwender und der Software gemeint. Also das, was ein User bei der Anwendung einer Software wahrnimmt. Dabei sind UX Designer nicht direkt diejenigen, welche das Graphical User Interface (GUI) gestalten, sondern beschäftigen sich mit der Zielgruppe der Anwendung und deren Nutzerverhalten und konzipieren darauf aufbauend die Struktur der digitalen Anwendung. Sie stehen in den Unternehmen also zwischen den Designern einer Anwendung und den Programmierern.

Bei jedem Schritt seiner Arbeit behält der UX Designer die Bedürfnisse der Nutzer im Auge und entwickelt eine Strategie, die diese Bedürfnisse mit den Zielen des Unternehmens in Einklang bringt. Die Hauptaufgabe eines UX Designers ist es, dass die Anwendung die Zielgruppe begeistert und somit gerne genutzt wird. Eine Hauptaufgabe besteht dabei in der Strukturierung der Informationen, der Benutzerführung (also die Workflows, die User für eine bestimmte Aufgabe anwenden müssen) und die Abstimmung der Software auf die Prozesse in den Unternehmen. Dafür ist es wichtig, dass die Nutzerinnen und Nutzer schnell und unkompliziert die Informationen finden, die sie suchen. Nur so bleibt die Anwendung in guter Erinnerung.

Warum ist UX-Design also ein Beruf mit Zukunft?

  1. Wachsende Bedeutung von Technologie: Mit der zunehmenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen gewinnt die Benutzererfahrung an Bedeutung. Egal ob es sich um mobile Apps, Websites, Software oder andere digitale Produkte handelt, die Art und Weise, wie Menschen mit Technologie interagieren, wird immer wichtiger.
  2. Kundenorientierung: Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung der Kundenzufriedenheit für ihren Erfolg. Ein positives Nutzererlebnis ist entscheidend, um Kunden zu gewinnen, zu binden und positive Bewertungen zu erhalten. UX Design hilft dabei, Produkte benutzerfreundlicher zu gestalten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.
  3. Vielfalt der Plattformen: Mit der Entwicklung neuer Technologien und Plattformen (z. B. Augmented Reality, Virtual Reality, Sprachsteuerung) entstehen neue Herausforderungen und Chancen im Bereich der Benutzererfahrung. UX Designer spielen eine Schlüsselrolle dabei, innovative und benutzerfreundliche Lösungen für diese Plattformen zu entwickeln.
  4. Agile Entwicklung: Die agile Entwicklungsmethodik, die in der Softwareentwicklung weit verbreitet ist, betont die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Kunden und die schnelle Anpassung an sich ändernde Anforderungen. UX Design passt gut zu agilen Prozessen, da es darauf abzielt, frühzeitig und kontinuierlich das Feedback der Benutzer in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.
  5. Barrierefreiheit und Inklusion: Es gibt einen wachsenden Fokus auf Barrierefreiheit und Inklusion in der Gestaltung von Produkten. UX Designer spielen eine wichtige Rolle dabei, sicherzustellen, dass Produkte für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen zugänglich sind.
  6. Globalisierung: Mit der Globalisierung arbeiten Teams oft über geografische Grenzen hinweg. UX Design spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung einer konsistenten und benutzerfreundlichen Erfahrung für Nutzer auf der ganzen Welt.

Insgesamt gesehen trägt UX Design dazu bei, die Lücke zwischen technologischen Innovationen und den Bedürfnissen der Nutzer zu schließen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Technologien und die steigende Bedeutung von Benutzererfahrung in verschiedenen Branchen machen den Beruf des UX Designers zu einem vielversprechenden und zukunftsweisenden Bereich.

Data Science bezeichnet die Gewinnung von Wissen aus Daten, um daraus zu lernen. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Wissenschaftsfeld, das auf wissenschaftlich fundierten Methoden, Prozessen, Algorithmen und Systemen basiert und die Extraktion von Erkenntnissen, Mustern und Schlussfolgerungen sowohl aus strukturierten als auch unstrukturierten Daten ermöglicht.

Bei Data Science geht es vor allem darum, Muster in großen Datensätzen zu erkennen. Dafür werden Algorithmen eingesetzt. Data Science ist ein Beruf ohne festes Profil. Im Zuge technologischer Innovationen und deren Marktreife entwickeln sich die Aufgaben von Data Scientists ständig weiter. Historisch gesehen waren die Titel des Statistikers, des Aktuars und des Quantifizierers – je nach Branche – Vorläufer des Data Scientists.

Deshalb ist Data Scientist eine absoluter Zukunftsberuf

Wenn man darüber nachdenkt, wie sich die Rolle des Datenwissenschaftlers entwickelt, treten einige Herausforderungen auf. Ein zentrales Problem besteht darin, dass trotz hoher Nachfrage nach Datenwissenschaftlern keine klaren Anforderungen vorliegen.

Da sich dieser Beruf jedoch kontinuierlich weiterentwickelt, wird er von vielen großen Umwälzungen, die andere Berufsbilder betreffen, eher weniger betroffen sein. Hier wird Mathematik und Informatik mit Kreativität und Mustererkennung kombiniert. Das bedeutet für Dich, dass komplexe Probleme in kleine Teile aufgeteilt werden, um sie besser verstehen und lösen zu können. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung eröffnen sich Dir herausragende Möglichkeiten in nahezu jeder Branche.

Oder geht der Beruf in anderen Berufen auf?

Um die Zukunft künstlicher Intelligenz (KI) vorhersagen zu können, ist es wichtig, ihre Vergangenheit zu verstehen. Die ältesten Bereiche der Datenauswertung – Analytik und Stochastik – haben die Wahrscheinlichkeitstheorie und -analyse in die Programmierung integriert. Die Programmiersprache R ist als Open-Source-Alternative zu den beiden alten Analysepaketen SASS und SRS entstanden, die ihre Wurzeln in Fortran hatten. Die Integration ähnlicher Pakete in Python hat diese Sprache zur bevorzugten Wahl gemacht, wenn es darum geht, Ergebnisse einer Datenanalyse mit anderen Komponenten zu kombinieren.

Diese Entwicklung ermöglichte die Verwendung visueller Tools wie Alteryx oder Microsoft Power BI, welche zwar weniger Programmierkenntnisse erfordern, jedoch ein ausreichendes Verständnis der Statistik voraussetzen, um zu verstehen, was diese Pakete tun. Es ist unwahrscheinlich, dass der Bedarf an Kompetenz bei der Modellierung solcher Pipelines jemals vollständig verschwinden wird. Der Status und die Notwendigkeit eines engagierten Datenwissenschaftlers können verblasst sein, jedoch bleibt der Bedarf an fachlich kompetenten Analysten bestehen.

Außerdem kann argumentiert werden, dass sich das Feld des maschinellen Lernens, das ein Verständnis für höhere Mathematik erfordert, bereits außerhalb des Bereichs der Datenwissenschaftler bewegt. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der Kognitionswissenschaft, wo neuronale Netze Funktionen wie Spracherzeugung, Bilderkennung, kategoriebezogene Klassifizierung und ähnliche Themen übernehmen. Diesen Meinungen nach wird der Beruf des Datenwissenschaftlers in anderen Berufsfeldern aufgehen.

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