Tools die Du kennen solltest und Tipps die Dir weiterhelfen

Bewerbungsgespräche trainieren leicht gemacht

Das Google Interview-Warmup-Tool hilft Bewerbenden, sich auf Interviews vorzubereiten und diese zu üben. Sie können reale Interviewfragen durchspielen und direktes Feedback auf ihre Antworten erhalten. Das Tool deckt verschiedene Bereiche ab, von technischen Positionen bis hin zu Management-Rollen.

Bewerbende können in Remote-Vorstellungsgesprächen bereits jetzt schon auf die Hilfe von KI z.B. von Chat-GPT zurückgreifen. Ganz ausgefuchste schicken ihren Avatar ins Rennen (darüber berichten wir beim nächsten mal). Aber im persönlichen Gespräch geht das nicht.

Was aber geht, ist sich bestens vorzubereiten. Und wer würde nicht gerne schonmal die gängigen Fragen in seinem Bereich vorher wissen?

Hier kommt das Google Interview Warmup-Tool ins Spiel.

Hier im Video seht ihr, wie es funktioniert.

Zunächst wählt Ihr einen Branche / Berufsrichtung, in der Ihr auch vorstellen wollt. Das Tool erstellt daraufhin gängige Fragen in diesem Metier und führt Euch durch ein fiktives Interview. Ihr erhaltet am Ende auch eine Auswertung, wie Ihr Euch im Vergleich mit gängigen Antworten geschlagen habt.

Denn: Übung macht den Meister. Und warum auch nicht? Die HR-Verantwortlichen und Hiring-Manager da draußen führen solche Gespräche fast täglich.

Ausbildung oder Studium: Ein kleiner Vergleich

Mittlerweile gilt das deutsche Schulsystem als durchlässiger als je zuvor. Auch am Ende einer Ausbildung kann das Studium an einer Fachhochschule erfolgen. Doch noch immer ist die Entscheidung zwischen Studium und Ausbildung auch gleichzeitig eine Entscheidung über die weitere berufliche Entwicklung.

Beide Optionen haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, was ihr erreichen wollt. Sich darüber im Klaren zu werden, ist schwer genug. Die Entscheidung zwischen einer beruflichen Ausbildung und einem Studium ist eine der bedeutendsten Weichenstellungen im Leben junger Menschen. Generation Y und Generation Z stehen vor der Herausforderung, die beste Bildungsform für ihre individuellen Bedürfnisse und Karriereziele zu wählen. Beide Optionen bieten einzigartige Vor- und Nachteile, die im Folgenden beleuchtet werden.

Was spricht für eine Ausbildung?

  1. Praxisnähe: Ein großer Vorteil der Ausbildung ist die unmittelbare Praxiserfahrung. Azubis arbeiten von Anfang an in ihrem gewählten Berufsfeld und sammeln wertvolle, praktische Erfahrungen, die ihnen den direkten Berufseinstieg erleichtern.
  2. Früher Verdienst: Azubis verdienen bereits während ihrer Ausbildung Geld, was besonders für diejenigen attraktiv ist, die früh finanziell unabhängig sein möchten. Das Ausbildungsgehalt bietet eine finanzielle Grundlage, die es ermöglicht, schneller eigene Projekte oder einen eigenen Haushalt zu finanzieren.
  3. Schneller Berufseinstieg: Die Ausbildungszeit ist in der Regel kürzer als ein Studium. Dies ermöglicht einen schnelleren Einstieg ins Berufsleben und die Möglichkeit, frühzeitig berufliche Erfahrungen zu sammeln und Karrierechancen zu nutzen.
  4. Klare Karrierewege: Viele Ausbildungsberufe bieten klare und strukturierte Karrierewege. Weiterbildungen und Meisterkurse können zudem weitere Aufstiegsmöglichkeiten bieten, ohne dass ein Studium notwendig ist.

Wo können Karrierehindernisse entstehen?

  1. Begrenzte Weiterbildungsmöglichkeiten: Trotz vorhandener Weiterbildungsoptionen sind die Karrierewege oft begrenzter als bei akademischen Abschlüssen. Höhere Führungspositionen sind häufig Absolventen mit Hochschulabschlüssen vorbehalten.
  2. Geringere Einstiegsgehälter: In vielen Branchen sind die Einstiegsgehälter für Auszubildende niedriger als für Hochschulabsolventen. Dies kann langfristig zu geringeren Einkommensmöglichkeiten führen.
  3. Spezialisierung: Eine Ausbildung führt oft zu einer frühen Spezialisierung, die es schwieriger machen kann, später den Beruf zu wechseln oder sich in andere Bereiche weiterzuentwickeln.

Was spricht für ein Studium?

  1. Breite Wissensbasis: Ein Studium bietet eine umfassende theoretische Ausbildung und vermittelt breites Wissen sowie kritische Denkfähigkeiten, die in vielen Berufsfeldern wertvoll sind.
  2. Bessere Verdienstmöglichkeiten: Akademische Abschlüsse führen in der Regel zu höheren Einstiegsgehältern und besseren langfristigen Einkommensperspektiven. Dies gilt insbesondere für Berufe in den Bereichen Medizin, Ingenieurwesen und Wirtschaft.
  3. Flexibilität und Karriereoptionen: Ein Studium eröffnet eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten und bietet die Flexibilität, in verschiedenen Branchen und Funktionen zu arbeiten. Akademische Abschlüsse sind oft Voraussetzung für höhere Führungspositionen und spezialisierte Fachbereiche.
  4. Akademische Weiterentwicklung: Ein Studium bietet die Möglichkeit zur weiteren akademischen Qualifikation, wie z.B. einem Master oder einer Promotion, die zusätzliche Karrierewege und Spezialisierungen ermöglichen.

Wo liegen die Hindernisse beim Studium?

  1. Hohe Kosten und Verschuldung: Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und der Verzicht auf ein regelmäßiges Einkommen können zu erheblicher finanzieller Belastung und Schulden führen. Dies ist besonders relevant in Ländern mit hohen Studiengebühren.
  2. Theoretische Ausrichtung: Die theoretische Ausrichtung vieler Studiengänge kann zu einer Lücke zwischen akademischem Wissen und praktischen Anforderungen im Berufsleben führen. Absolventen müssen oft zusätzliche Praktika oder Traineeprogramme absolvieren, um praktische Erfahrungen zu sammeln.
  3. Längere Ausbildungszeit: Ein Studium dauert in der Regel länger als eine Ausbildung. Dies verzögert den Einstieg ins Berufsleben und die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen zu sammeln und Karriere aufzubauen.

Nochmal: Individuelle Ziele gehen vor

Die Wahl zwischen Ausbildung und Studium hängt stark von den individuellen Zielen, Interessen und Lebensumständen ab. Eine Ausbildung bietet einen schnellen Einstieg ins Berufsleben und frühe finanzielle Unabhängigkeit, während ein Studium breitere Karriereoptionen und bessere langfristige Verdienstmöglichkeiten bietet. Das setzt allerdings voraus, dass das Studium zur eigenen, angestrebten Karrierewelt passt. Beispielsweise wird ein Philosophiestudium keine Führungsposition im Management eines Finanzkonzerns ermöglichen. Wenn, dann nur auf Umwegen über weitere Ausbildungen. Junge Menschen sollten ihre Entscheidung sorgfältig abwägen und dabei sowohl ihre kurz- als auch langfristigen Ziele berücksichtigen.


Praktika geben Orientierung: Nutzt die Möglichkeiten

Ihr habt immer die Chance, Praktika zu absolvieren. Neben den Pflichtpraktika in der Schule auch noch z.B. nach dem Abitur, während der Ferien oder neben der Schule. Es gibt keine bessere Möglichkeit, herauszufinden, was einem Spaß macht. Der Vorteil ist, sich nicht langfristig festlegen zu müssen. Mitunter sind sie sogar bezahlt. Praktika ermöglichen es zudem, wertvolle Kontakte in der Arbeitswelt zu knüpfen und potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen, was sowohl für den späteren Berufseinstieg als auch für die Wahl der passenden Ausbildungs- oder Studienrichtung von Vorteil ist.


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Gehaltsrechner: Dein erstes Gehalt

Die Frage nach dem ersten Gehalt treibt viele Menschen um. Beim Übergang vom Studierendenleben in die „echte“ Berufswelt ist einer der entscheidenden Momente die Gehaltsverhandlung. Steht die erste Verhandlung ums Gehalt im Leben an, ist dies der Zeitpunkt, an dem junge Menschen zum ersten Mal in ihrem Leben ihren eigenen finanziellen Wert selbst einschätzen. Damit legen sie wiederum den Grundstein für ihre finanzielle Zukunft. Und so bedeutend sie ist, so angsteinflößend kann sie auch sein: Die Aussicht auf eine Gehaltsverhandlung wirkt auf viele Menschen zunächst einschüchternd. Mit der richtigen Herangehensweise lässt sich aber auch die erste Verhandlung ums Gehalt erfolgreich bewältigen. Das A und O in diesem Prozess sind: eine gute Vorbereitung, Vertrauen in sich, in die eigenen Fähigkeiten und Transparenz. 

Aber es gibt auch noch ganz praktische Aspekte, nämlich: Wie viel Gehalt bleibt mir am Ende eigentlich übrig?

Diese Frage kannst Du nun mit unserem Gehaltsrechner beantworten:

Brutto-Netto-Rechner

Gib in diesem Gehaltsrechner Deine persönlichen Angaben ein und finde heraus, ob Du mit dem Nettogehalt auch wirklich Deine Kosten decken kannst. Du musst Angaben zur Krankenkasse und zur Steuerklasse eingeben, da diese notwendig sind, um die Berechnung zu starten.

Der Gehaltsrechner ist ein Service von Nettolohn.de

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Perfect Match: Mit Livestreams zum Job

Maximilian Voss, CTO und Mitgründer von CareerFairy, ist der Überzeugung, dass sich Menschen kennenlernen können sollten – vor der Bewerbung. Im Interview stellt er die Vorteile für beide Seiten vor.

Tools & Tipps: Ein Überblick

Es gibt viele Tools, die Dir bei verschiedenen Schritten im Bewerbungsprozess helfen können. Hier sind einige Beispiele:

  1. Jobbörsen: Plattformen wie Indeed, Monster, LinkedIn und XING ermöglichen es Bewerbern, nach offenen Stellen zu suchen und ihre Profile hochzuladen.
  2. Bewerbungsportale: Viele Unternehmen verwenden Bewerbungsportale, auf denen Bewerber ihre Unterlagen hochladen können. Diese Portale ermöglichen auch die Verfolgung des Bewerbungsstatus.
  3. LinkedIn: Eine Plattform für berufliche Netzwerke, auf der Bewerber ihre beruflichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Empfehlungen präsentieren können.
  4. Bewerbungstools: Es gibt verschiedene Online-Plattformen wie Canva, die es Bewerbern ermöglichen, ansprechende Lebensläufe und Anschreiben zu erstellen.
  5. Videointerview-Plattformen: Unternehmen nutzen Plattformen wie HireVue oder VidCruiter für Videointerviews. Diese Tools ermöglichen es Bewerbern, vorab aufgezeichnete oder live Interviews durchzuführen.
  6. Assessment-Tools: Einige Unternehmen verwenden psychometrische Tests oder fachspezifische Assessments, um die Fähigkeiten und die Passung eines Bewerbers zu bewerten.
  7. Terminplanungs-Tools: Werkzeuge wie Calendly oder Doodle helfen Bewerbern und Unternehmen, Termine für Interviews oder Besprechungen leichter zu koordinieren.
  8. Skills- und Persönlichkeitstests: Plattformen wie SkillTestsOnline oder 16Personalities bieten Tests an, die Bewerbern helfen können, ihre Fähigkeiten und Persönlichkeit zu verstehen und diese Informationen in ihren Bewerbungen zu integrieren.
  9. Feedback-Plattformen: Einige Bewerbungsplattformen bieten Bewerbern die Möglichkeit, Feedback von Unternehmen oder Recruitern zu erhalten, was ihnen helfen kann, ihre Bewerbungsstrategie zu verbessern.
  10. Networking-Plattformen: Neben LinkedIn gibt es auch Branchen-spezifische Plattformen, auf denen Bewerber mit Fachleuten und potenziellen Arbeitgebern in Kontakt treten können.

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