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Zunächst sollten wir beschreiben, was in diesem Zusammenhang UX bedeutet. UX steht für User Experience. Damit ist die Schnittstelle zwischen dem Anwender und der Software gemeint. Also das, was ein User bei der Anwendung einer Software wahrnimmt. Dabei sind UX Designer nicht direkt diejenigen, welche das Graphical User Interface (GUI) gestalten, sondern beschäftigen sich mit der Zielgruppe der Anwendung und deren Nutzerverhalten und konzipieren darauf aufbauend die Struktur der digitalen Anwendung. Sie stehen in den Unternehmen also zwischen den Designern einer Anwendung und den Programmierern.

Bei jedem Schritt seiner Arbeit behält der UX Designer die Bedürfnisse der Nutzer im Auge und entwickelt eine Strategie, die diese Bedürfnisse mit den Zielen des Unternehmens in Einklang bringt. Die Hauptaufgabe eines UX Designers ist es, dass die Anwendung die Zielgruppe begeistert und somit gerne genutzt wird. Eine Hauptaufgabe besteht dabei in der Strukturierung der Informationen, der Benutzerführung (also die Workflows, die User für eine bestimmte Aufgabe anwenden müssen) und die Abstimmung der Software auf die Prozesse in den Unternehmen. Dafür ist es wichtig, dass die Nutzerinnen und Nutzer schnell und unkompliziert die Informationen finden, die sie suchen. Nur so bleibt die Anwendung in guter Erinnerung.

Warum ist UX-Design also ein Beruf mit Zukunft?

  1. Wachsende Bedeutung von Technologie: Mit der zunehmenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen gewinnt die Benutzererfahrung an Bedeutung. Egal ob es sich um mobile Apps, Websites, Software oder andere digitale Produkte handelt, die Art und Weise, wie Menschen mit Technologie interagieren, wird immer wichtiger.
  2. Kundenorientierung: Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung der Kundenzufriedenheit für ihren Erfolg. Ein positives Nutzererlebnis ist entscheidend, um Kunden zu gewinnen, zu binden und positive Bewertungen zu erhalten. UX Design hilft dabei, Produkte benutzerfreundlicher zu gestalten und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.
  3. Vielfalt der Plattformen: Mit der Entwicklung neuer Technologien und Plattformen (z. B. Augmented Reality, Virtual Reality, Sprachsteuerung) entstehen neue Herausforderungen und Chancen im Bereich der Benutzererfahrung. UX Designer spielen eine Schlüsselrolle dabei, innovative und benutzerfreundliche Lösungen für diese Plattformen zu entwickeln.
  4. Agile Entwicklung: Die agile Entwicklungsmethodik, die in der Softwareentwicklung weit verbreitet ist, betont die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Kunden und die schnelle Anpassung an sich ändernde Anforderungen. UX Design passt gut zu agilen Prozessen, da es darauf abzielt, frühzeitig und kontinuierlich das Feedback der Benutzer in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.
  5. Barrierefreiheit und Inklusion: Es gibt einen wachsenden Fokus auf Barrierefreiheit und Inklusion in der Gestaltung von Produkten. UX Designer spielen eine wichtige Rolle dabei, sicherzustellen, dass Produkte für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen zugänglich sind.
  6. Globalisierung: Mit der Globalisierung arbeiten Teams oft über geografische Grenzen hinweg. UX Design spielt eine entscheidende Rolle bei der Gewährleistung einer konsistenten und benutzerfreundlichen Erfahrung für Nutzer auf der ganzen Welt.

Insgesamt gesehen trägt UX Design dazu bei, die Lücke zwischen technologischen Innovationen und den Bedürfnissen der Nutzer zu schließen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von Technologien und die steigende Bedeutung von Benutzererfahrung in verschiedenen Branchen machen den Beruf des UX Designers zu einem vielversprechenden und zukunftsweisenden Bereich.