Zwischen Bullshit-Bingo und echten Trends in der Arbeitswelt unterscheiden.
Wir zeigen Dir die wichtigsten Begriffe

Mindset

Immer wieder wird darüber gesprochen, dass der Erfolg eines bestimmten Vorhabens vor allem Mindset-Sache sei. Aber was heißt das eigentlich? Mindset: das beschreibt unsere Denkmuster und Überzeugungen. Es beeinflusst, wie wir Herausforderungen ansehen – als Chancen oder Bedrohungen. Ein starkes Mindset zeichnet sich durch eine intrinsische Motivation aus. Es ist geprägt von Lernwillen und einer gestärkten Widerstandsfähigkeit gegenüber Rückschlägen. Niederlagen werden sind in dem Kontext Learnings. Ein ‚Fixed-Mindset‘ hingegen sucht ständig Bestätigung und meidet Lernprozesse. Insgesamt prägt das Mindset nicht nur unseren Erfolg, sondern auch unser Selbstbild. Es zeigt, dass unsere innere Einstellung entscheidend ist, ob wir unser volles Potenzial ausschöpfen oder nicht.“

Ikigai

Ikigai, ein japanisches Konzept, hilft dabei, den persönlichen Lebenszweck zu finden – das, wofür man jeden Morgen aufsteht. Dabei geht es darum, herauszufinden: „Was macht dir Spaß? Worin bist du richtig gut, womit du Geld verdienen kannst und was die Welt braucht?“ Ikigai ist der Schnittpunkt dieser Bereiche. Der ideale Zustand entsteht, wenn alle Bereiche sich treffen: etwas, für das man brennt, was man beherrscht, was die Welt benötigt und wofür man entlohnt wird. Dabei ist die Balance zwischen diesen Bereichen entscheidend, um langfristig erfüllt zu sein. Ursprünglich als Lebensphilosophie gedacht, wird Ikigai heute als Tool im New Work-Kontext verwendet – viele nutzen es, um ihre Leidenschaft mit ihrem Beruf und ihrer Berufung zu verbinden.

Kanban

Ein Wort, das einem in mehr und mehr Unternehmen begegnet, wenn es um Aufgabenstrukturierung geht: Kanban. Dabei handelt es sich um eine effektive Methode zur Arbeitsorganisation. Auf einem Kanban-Board werden Aufgaben in Spalten wie „ToDo“, „In Bearbeitung“ und „Erledigt“ visualisiert. Diese strukturierte Darstellung fördert die Transparenz im Team und ermöglicht eine klare Priorisierung der Aufgaben. Die Methode schafft nicht nur Übersichtlichkeit, sondern verbessert auch die Zusammenarbeit und Effizienz im Arbeitsprozess.

Scrum

Bei der Scrum-Methode handelt es sich um ein Projektmanagement-Framework, bei dem Teams sich selbst organisieren können und das sich besonders für kleine Teams mit komplexen Projekten eignet. Hier gibt es klare Aufgaben und Rollen: Der Scrum Master hält die Regeln im Blick, der Product Owner kümmert sich ums Produkt und trägt die Verantwortung für das Ergebnis, und die Entwickler setzen alles um. Das Besondere an Scrum? Die Arbeit wird in kurzen Sprints von höchstens vier Wochen aufgeteilt – es gibt also während der Arbeit an einem Projekt mehrere einzelne in sich abgeschlossene Phasen, in denen Teilziele des Projekts erreicht werden sollen. Nach jedem Sprint wird das, was erreicht wurde, den Stakeholdern gezeigt, und das Team reflektiert, was gut lief und was verbessert werden kann. Durch diesen Prozess können Fehler erkannt werden und das Projektergebnis wird durch die wiederholte Reflektion der Arbeit kontinuierlich verbessert! In vielen Projekten laufen die einzelnen Sprints parallel, soweit das möglich ist. So können Projekte schneller umgesetzt werden. Obwohl Scrum ursprünglich aus der Softwarewelt kommt, kann es in vielen Teams funktionieren. Es ist ein Rezept für effektive Team- und Projektarbeit.

Resilienz

In unserer hektischen Welt, geprägt von stressigen Arbeitszeiten und konstantem Druck, ist es entscheidend, Fähigkeiten zu entwickeln, die uns widerstandsfähig gegenüber Belastungen machen. Resilienz ist eine dieser Schlüsselfähigkeiten, die in der heutigen Personalentwicklung nicht fehlen dürfen. Aber was bedeutet Resilienz eigentlich? Resilienz ist wie ein elastisches Band, das uns hilft, uns nach inneren und äußeren Belastungen wieder zu erholen und gestärkt zurückzukommen. Es geht darum, schwierige Situationen zu überstehen, ohne langfristig beeinträchtigt zu werden. Resiliente Menschen sind dabei aber nicht unempfindlich gegenüber negativen Emotionen: Indem sie sich unterstützende Kontakte suchen, sich ihren Optimismus und ihre Ruhe bewahren, ihre Handlungen kontrollieren sowie Situationen realistisch analysieren, können sie effektiv mit Stress und Emotionen umgehen und finden schnell wieder ihre innere Balance. Diese Fähigkeit kann also besonders in schwierigen und stressigen Arbeitssituationen sehr hilfreich sein. Und die gute Nachricht: Resilienz kann man lernen!